Jungschützen

Alters- u. Ehrenabteilung

Immer zu Anfang des Jahres lädt Uli Hübener alle Mitglieder des erweiterten Vorstandes zu einer Wanderung ein, und am Samstag, den 18. Januar war es wieder soweit. Dieses Jahr führte uns die Strecke an die in unserem Heimatlied erwähnten Orte in Kirchborchen.

So trafen wir uns also um 14:30 Uhr an der Gemeindehalle. Uli hat für unsere Heimatwanderung ein besonderen Tourguide organisiert, Heiner Pasel, er hatte zu den verschiedenen Stationen einige interessante Dinge erzählen.

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Von der Halle aus ging es dann in den „Westen“, bzw. zur Brücke am alten Bohnenkamp. Von der Brücke aus kann man noch Reste des Fundamentes der damaligen Brücke erkennen, die ein paar Meter weiter einen Weg über den Fluss bot. Das Fundament und die Geschichten von Heiner ließen vermuten, wie es damals dort ausgesehen haben muss.

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Von der Brücke aus ging es weiter durch den Westen in Richtung Kloster und dann die Twete hoch. Über einen kleinen Pfad gelangt man zu einem wichtigen Ort für unseren Verein, der zudem auch in unserem Heimatlied erwähnt wird. Die Rede ist vom „Hessenberg in Kreuzes Nähe“ und der alten Linde, die zusammen mit unserem Kirchturm auch unser Vereinswappen schmückt.

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Die Linde ist zwar ein wenig in die Jahre gekommen, aber im Hintergrund, hinter dem Gestrüpp kann man immer noch den Kirchturm erkennen.

Den Berg wieder runter und auf zur nächsten Station. Am Friedhof vorbei und den Mühlenweg entlang ging es zur alten Mühle und dem dahinterliegenden Kolk. Beim Kirchborchener Storchenkolk handelt es sich um einen sogenannten Blautopf, wo der Name herkommt ist unschwer zu erkennen, denn das Wasser erscheint leicht bläulich. Der Name Storchenkolk kommt übrigens von der Sage, dass früher ein Storch die kleinen Kinder aus dem Wasser des Kolkes holte und zu den Familien brachte.

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Nach einer kurzen Stärkungspause an der Mühle ging es dann weiter. Der Weg führte uns zu unserer letzten Station auf der Tour durch unser Heimatdorf: Dem Eulenberg, wo u.a. auch jedes Jahr das Osterfeuer stattfindet. Im Heimatlied ist die Rede vom „Eulenberg in kahler Höhe“ und auch hierzu konnte uns Heiner erzählen, woher der Name stammt. Denn zu früheren Zeiten wurden viele Ziegen auf dem Berg gehalten, die alle Pflanzen rundherum abfraßen und so blieb dort oben alles kahl.

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Von dort oben ging es dann den Berg wieder herunter und auf direktem Wege zurück zur Halle, denn dort, bzw. genauer gesagt in unserem Vereinsraum konnten wir den Abend bei einigen Getränken und leckerem Essen vom Partyservice Ewers ausklingen lassen.